Programm
Waltrop - unsere Stadt
Leitlinien liberaler Kommunalpolitik
in den nächsten fünf Jahren (2009 - 2014)
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Die Emscher-Lippe-Region, zu der auch Waltrop zählt, ist seit Jahren von vergleichsweise hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichnet (derzeit rd. 12 %). Dieser Wert ist Ruhrgebietsdurchschnitt, er liegt rd. 2,5 Prozent über dem NRW-Durchschnitt und rd. 3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.
Diese Arbeitslosigkeit ist strukturell bedingt, das heißt, wir haben in der Region zu wenig wertschöpfende Unternehmen, die Arbeitsplätze anbieten. In Waltrop stehen in der Innenstadt Ladenlokale leer, in unseren ausgewiesenen Gewerbegebieten gibt es noch Leerflächen, das Gewerbegebiet "Leveringhäuser Feld" steht ganz am Anfang.
Diesen strukturellen Mangel, der auch Ausfluss der jahrelangen Politik
"Waltrop - Wohnstadt im Grünen" ist und der letztlich auch zu einem chronisch defizitären städtischen Haushalt beigetragen hat, gilt es zu überwinden.
Hinzu kommt, dass die Geschäftswelt in Waltrop offensichtlich (noch) nicht attraktiv genug ist. Die Kaufkraftbindung ist in Waltrop deutlich geringer als in den umliegenden Gemeinden Datteln, Oer-Erkenschwick oder Lünen. Das heißt, Waltroper kaufen anderswo. Hier Veränderungen zu erreichen, führt konsequenterweise zu Überlegungen, die Innenstadt attraktiver und besser erreichbar zu machen - auch mit dem Auto. Nebenzentren wie Waltrop-Ost und Waltrop-Egelmeer sind zu fördern sowie neue Wohnviertel auszuweisen, um die Einwohnerzahl zu erhöhen.
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